2019 Oman

Der Oman empfängt uns mit Sonne und blauem Himmel, Regen ist prognostiziert, doch Hauptsache die Temperatur ist um 25 Grad höher als daheim! Das Hotel Shangi-La ein Märchen aus 1001er Nacht, die HL Clubreise kann beginnen. 

Am nächsten Morgen wartet pro Paar ein weißer Jeep. Zunächst steht die ehemalige Hauptstadt Nizwa am Programm. Die Fahrt ins Landesinnere geht über vierspurige Autobahnen die auch über Land durchgehend Beleuchtung haben! Besonders interessant in Nizwa das alte Fort und der Souk. Mittagessen wartet in einer Dattelpalmen Oase. Mitte Nachmittag erreichen wir das Anantara Hotel hoch in den Bergen (2500m)  abends sehr kalt, angenehm bei Sonne!

Weiter geht es mit unserer Jeep Flotte zuerst ins Tal und dann wieder in die Berge - in Al Hamra tauchen wir in die Vergangenheit der Omanis ein. 400 Jahre alte Lehmhäuser und ein “bewohntes“ Museum, der Rest verfallen. Im Bergdorf Misfah wartet nicht nur das Mittagessen, sondern auch den sehr eindrucksvollen Ausblick auf die Oase. Es folgt ein geruhsamer Nachmittag mit einem netten Sonnenuntergang vom Balkon des Zimmers im Anantara aus.

Wir verlassen nun die Berge und fahren nach Jabrin. Das weiße Fort Bahia aus dem 17. Jhdt, heute UNESCO Weltkulturerbe, bereits von weitem zu sehen - von den Mauern genießt man ein schöner Blick auf die Stadt und die Berge. Zu Mittag speisten wir diesmal unter einem Zelt in der Festung Jabreen, wie immer Omanisches Buffet.

Danach starten wir endlich in die Wüste! Offroad mit über 100 km/h düsen unsere Jeeps weit in die Wahiba Wüste. Die Beduinen Zelte warten schon, jedes mit eigenem “Badezimmer“, den Champagner trinken wir bei Sonnenuntergang auf der Sanddüne, dekadenter geht´s nicht …

Der Sternenhimmel  sensationell, die Nacht saukalt, angeblich eh 9°C - so haben wir halt in den Daunenjacken geschlafen!  Auch der wärmende Sonnenaufgang und Frühstück im Sand sind speziell, dann Abschied von der Wüste. Mittags erreichten wir das Wadi Bani Khalid, klares Wasser: zum Baden, wenn man die passende Badekleidung trägt, lange Ärmel und Hose ... 

Die anschließende „Heimreise“ kann jeder Jeep individuell gestalten – wir fahren über Sur, eine schöne Hafenstadt mit Leuchtturm und alten Fischerbooten. Natürlich wieder vierspurige, beleuchtete Autobahn 200 km bis Muscat.

Zurück in der Hauptstadt besuchten wir am nächsten Morgen die große Sultan Qaboos Moschee, besonders eindrucksvoll der Innenraum. Anschließend weiter in den großen Souk, zum Hafen mit den Yachten des Sultans und seinen Palast. Zum Abschluss des Tages, ein letzter Höhepunkt: im Opernhaus von Muscat La Traviata mit Placido Domingo …